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Jennifer Hötzer – Behandelbar

Wir freuen uns sehr, dass Jennifer Hötzer von der Praxis bahandelbar als Aussteller mit dabei ist und für individuelle Fragen zur Verfügung steht. Ein sehr interessantes Themengebiet in den Bereichen Körper/Bewegung/Einschränkungen ist somit auch abgedeckt.

Sie sind Heilpraktikerin, Physiotherapeutin und auch Kinderosteopathin. Wie sind Sie dazu gekommen sich in dem     Bereich der Kinderostepathie zu spezialisieren?

Tatsächlich konnte ich mir zunächst nicht vorstellen, in der Kinderheilkunde zu arbeiten. Ich erinnere mich an die pädiatrische Physiotherapieausbildung in der Kinderklinik, wie ich mitgelitten und mitgeweint habe, mit den kleinsten Patienten. Das konnte ich kaum aushalten. Erst durch meine Schwangerschaft und die Geburt meiner Tochter bekam ich einen anderen Zugang, einen persönlichen und herzlichen. Und durch die Osteopathieausbildung eine neue Idee und eine sanftere Möglichkeit zu behandeln und zu begleiten. Schließlich kamen von ganz allein erst Schwangere und dann auch Eltern mit ihren Kindern zu mir in die Praxis. Das hat mich dann auf den Weg gebracht, mich in diesem Bereich weiter fortzubilden. Denn Kinder sind keine kleinen Erwachsenen und es braucht viel Verständnis für die mentale und körperliche Entwicklung um sie ganzheitlich behandeln zu können.


Was kann man sich genau unter der osteopathischen Behandlung bei Kindern vorstellen?

Eine Kinderbehandlung erfordert neben einer guten Ausbildung in Sensomotorik und Anatomie Flexibilität auf allen Ebenen. Ich nehme mir meist eine Stunde Zeit, damit alle Bedürfnisse ihren Raum haben, genau dann, wenn sie auftauchen. Babys müssen gestillt oder gewickelt werden, Kleinkinder fremdeln und brauchen erst etwas Zeit zum „Warmwerden“, Eltern müssen gehört und beraten werden. All das in der Reihenfolge wie es gebraucht wird. Auch die Praxiseinrichtung ist hier herausgefordert. Kleinste Babys werden auf der beheizten Liege behandelt, für Krabbelkinder gibt es einen anderen Raum, sie werden auf dem Boden behandelt. Schwangere fühlen sich meist im Sitz oder der Seitenlage am wohlsten. Ich passe mich dann an und behandle dann auch manchmal das Kind bei Mama auf dem Arm, während des Stillens, beim Krabbeln oder im Fliegergriff – eben so, wie es grad geht.
Die osteopathischen Techniken sind meist sehr sanft. Mit den Händen werden Spannungen ertastet und gelöst, Bewegungsmuster angebahnt und Reflexpunkte aktiviert. Dabei sieht man kaum etwas, höchstens an der Reaktion des Kindes, wenn es entspannt oder inne hält. Das kann sehr eindrücklich sein. 


Welche Leistungen bieten Sie in Ihrer Praxis darüber hinaus zusätzlich noch an?

In der behandelbar. bieten wir außer Osteopathie und Kinderostopathie auch Myoreflextherapie an ergänzt durch Chiropraktik und Akupunktur. Wir behandeln alle Altersstufen und begleiten alle möglichen Krankheitsbilder mit heilpraktischer ganzheitlicher Sichtweise.
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