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Arabella Strassner – Mother Hood e.V.

 

Wir freuen uns auch die Organisation Mother Hood als Aussteller dabei zu haben. Anbei ein kleines Interview mit Arabella Strassner 🙂

Was ist Mother Hood und wie kommt es, dass du dich dafür engagierst?

Die Bundeselterninitiative Mother Hood e.V. setzt sich für den Schutz von Mutter und Kind ein, insbesondere für das Recht auf eine stressfreie und gesunde Schwangerschaft,eine sichere und selbstbestimmte Geburt mit der freien Wahl des Geburtsortes und ein gesundes Aufwachsen der Kinder im 1. Lebensjahr. Nachdem ich über die sozialen Medien vom Verein gehört hatte, wollte ich direkt in die saarländische Gruppe aktiv einsteigen. Ich hatte ein wundervolles Geburtserlebnis, das mich in meinem Sein als Frau, Partnerin und Mama gestärkt hat. Damit Frauen und Kinder auch in Zukunft eine unbeschwerte und sichere Schwangerschaft, eine optimal begleitete Geburt und eine gute Betreuung danach erleben können, engagiere ich mich als Landeskoordinatorin im Saarland.

Was würdest du werdenden Müttern ans Herz legen, worüber sollte man sich vorab informieren? Was hat dir in der Schwangerschaft geholfen?

Jede Mama sollte auf ihr Bauchgefühl hören! Es war auch für mich nicht immer ganz leicht, mich nicht von den vielen „gut gemeinten“ Ratschlägen verunsichern zu lassen. Letztendendes ist es jedoch am besten, ganz bei sich und dem Kind zu bleiben. Die Kommunikation zum Ungeborenen ist so besonders und v.a. aussagekräftig, dass das kein „Experte“ von Außen besser beurteilen könnte, als die Schwangere selbst.Bereits in den ersten Monaten würde ich mich auf die Suche nach einer Hebamme für die Vor- und Nachsorge begeben. Mir persönlich war es wichtig, dass sie auch bei der Geburt dabei sein würde. Hausgeburtshebammen, die im Falle der Fälle in der Klinik weiter als Beleghebammen tätig sein dürfen, werden immer rarer. Daher war ich umso glücklicher, sie gefunden zu haben. Als Schwangere würde ich mich rechtzeitig mit folgenden Themen rund um die Geburt auseinandersetzen: Welche Gebärhaltungen gibt es? Wann ist für mich der richtige Zeitpunkt die Nabelschnur zu durchtrennen? Was soll mit der Plazenta passieren? Manche Mamas erstellen einen Geburtsplan fürs Krankenhaus; das hatte ich zwar so nicht getan, aber ganz wichtig war mir, dass mein Partner meine Wünsche verstanden hatte, sie respektierte und im Falle einer Klinikgeburt auch für die Unversehrtheit meines Körpers einstehen würde. Die Rückendeckung eben…Ich persönlich habe regelmäßig Schwangerenyoga bei Cornelia Werhann gemacht und mich in den letzten Monaten vor der Geburt mit Hypnobirthing eingestimmt. So konnte ich selbstbewusst und sicher in die Geburt gehen

Für das Ende der Schwangerschaft kann ich die Lektüre von Frédérick Leboyer, Michel Odent, Carlos González oder Ina May Gaskin empfehlen. Im Großen und Ganzen sind genügend Entspannung und Ruhepausen, Kontakt zum Kind und Vertrauen in den eigenen Körper so meine „Geheimrezepte“ für eine schöne Schwangerschaft. Getreu dem Motto: Weniger ist mehr!

Vielen Dank Arabella und weiterhin viel Erfolg bei deinem Engagement als Landeskoordinatorin!

weitere Infos unter

http://www.mother-hood.de

http://www.facebook.com/MotherHoodSaar